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Deutsche Seemannsmission – „Support of seafarers’ dignity“

Land in Sicht - Unterstützung und Hafen für die Würde der Seeleute.

"Piraterie ist eine gewaltige Bedrohung auf See – vielmehr für die Seeleute, als für die Schiffe. Für die Schiffe nehmen wir es ernst. Aber die Deutsche Seemannsmission kümmert sich vor allen Dingen um die Seeleute, die ihren Arbeitsplatz an Bord haben. Das ist uns das wichtige", sagt Dr. Margrit Wetzel (MdB), Vizepräsidentin Deutsche Seemannsmission. Mit 400 Standorten weltweit verfügen die internationalen Seemannsmissionen über Anlaufstellen in fast allen wichtigen Häfen. Die Seemannsmission ist damit international der Verbund, der die meisten Kontakte mit Seeleuten und damit auch die meisten Erstkontakte mit von Piraterie betroffenen Seeleuten hat. Auch in den Häfen Deutschlands laufen Schiffe mit Betroffenen ein. Die Deutsche Seemannsmission hat Anlaufstellen in 16 deutschen Häfen und darüber hinaus 17 Auslandsstationen in bedeutenden Häfen. Sie ist damit ein wichtiger Impulsgeber im internationalen Dachverband der christlichen Seemannsmissionen (ICMA).

Siehe das ganze Video eines Interviews mit Dr. Wetzel zum Aktionsprogramm auf YouTube (2.23 Min.)

Seemannsdiakonin Corinna Dohotariu, Internationaler Seemannsclub Hamburg: „…Es gibt verschiedene Kompetenzen, die auch vor Ort da sind, innerhalb einer Station der Deutschen Seemannsmission. Falls die Hilfe, die gebraucht und benötigt wird, falls wir der Hilfe nicht gerecht werden können …, haben wir auch noch verschiedene Partner in den Häfen oder jetzt speziell hier im Hamburger Hafen, die uns dann auch bei medizinischen Problemen, bei gewerkschaftlichen Problemen, bei rechtlichen Problemen oder ähnlichen, helfen diesen Seemann zu betreuen. Ich denke darüber hinaus ist es noch sehr wichtig, dass das ganze Netzwerk der Deutschen Seemannsmission als ein ganzes gesehen wird. Das heißt die 33 Stationen, die wir weltweit als Deutsche Seemannsmission haben, bilden die Grundlage für eine sehr umfassende Betreuung, die auch international sein kann. Das heißt, wenn wir einem Seemann nicht helfen können, sei es auf Grund zu kurzer Liegezeit oder einer anderen Sache, kann er in einem anderen Hafen, den er als nächstes anläuft Hilfe erfahren, eventuell sogar von einem Kollegen von uns. Das ist denke ich ein großer Schatz. Um dieses Netzwerk gesellt sich noch das Netzwerk der christlichen Seemannsmissionen. Das heißt da hätten wir dann an über 400 Standorten auf der Welt Plätze, an denen sich die Seeleute Hilfe holen können bzw. an denen den Seeleuten Hilfe angeboten wird. Es ist natürlich so, manchmal kommen die Seeleute und manchmal gehen wir auch zu den Seeleuten. Um das dann möglichst umfassend und international zu tun, ist die Wichtigkeit dieses Netzwerks sehr groß.“

Siehe das ganze Video eines Interviews mit Corinna Dohotariu zum Aktionsprogramm auf YouTube (7.15 Min.)

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Mehr Informationen über die Deutsche Seemannsmission finden Sie unter www.seemannsmission.org

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